Anja Clift (geb. Brezavšček, 1987) ist eine slowenische Flötistin, die sich auf zeitgenössisches Repertoire spezialisiert. In Slowenien schloss sie ihre Studien in Ljubljana am Konservatorium bei Matej Grahek sowie an der Musikakademie bei Karolina Šantl Zupan ab und studiere darüber hinaus ein Semester lang an der Universität der Künste Graz bei Dieter Flury. Um ihr Musikverständnis auf theoretischer Eben zu erweitern, studierte sie parallel

Musikwissenschaft an der Kunstfakultät in Ljubljana. In 2014 hat sie spezialisierten Masterstudi- engang für Zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik Basel abgeschlossen. Derzeit studiert sie an Hochschule der Künste Bern mit Prof. Martin Fahlenbock.
Ihre Darbietungen wurden bei mehreren Wettbewerben honoriert - beim TEMSIG Wettbewerb gewann sie 2004 einen goldenen und 2010 einen silbernen Preis. 2010 und 2011 wurde sie mit einem ersten Preis beim ISA-Sommerakademie-Wettbewerb für Zeitgenössische Musik ausge- zeichnet. In 2013 erhielt sie den Academic Prešeren Award für ihre herausragende Interpretation des Flötenkonzertes von Carl Nielsen und ersten Preis beim Internationale Wettbewerb »Giovani musicisti – Cittá di Treviso« für zeitgenössische Musik.

Sie bereicherte ihr musikalisches Wissen durch zahlreiche Meisterkurse und Sommerfestivals, wie z.B. Impuls academy, Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, Akademie für zeitgenössische Musik Luzern, Gubbio summer festival, wo sie mit Flötisten wie Eva Furrer, Vera Fischer, Mario Caroli, Martin Fahlenbock, Sophie Cherrier und weiteren zusammenarbeitete. Sie tritt als Mitglied von Kammerensembles wie auch solistisch auf und ist Mitglied des sloweni- schen Ensembles Neofonía und des Ensemble neuverBand. 

Anja Clift

Flöte

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Olivia Steimel wurde in Achern (Deutschland) geboren. Als Akkordeonsolistin und Kammermusikerin widmet sie sich einem vielseitigen Repertoire und engagiert sich besonders für zeitgenössische Musik. Durch die Zusammenarbeit mit Komponisten brachte sie bereits über 60 ihr gewidmete Werke zur Uraufführung. CD-Aufnahmen (NEOS, Thorofon) wie auch internationale Rundfunk- und Festivalauftritte (Wien Modern, ECLAT Stuttgart, ZeitRäume Basel, Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, ZeitGenuss Karlsruhe, SoundSCAPE Maccagno, Happening Festival Calgary, Musikfestival Bern, Innovations en concert Montréal u.a.) führten sie in viele Länder Europas und nach Kanada. Sie konzertierte als Solistin mit dem Kammerorchester Basel und gastierte darüber hinaus beim Ensemble Phoenix Basel, der Internationalen Ensemble Modern Akademie sowie beim Philharmonischen Orchester Würzburg.
Solistisch sowie mit dem Duo Steimel-Mücksch und dem Trio SÆITENWIND wurde sie bei zahlreichen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem in Paris beim FNAPEC Musiques d'Ensemble 2014, in Bern beim Concours Nicati 2013, beim Karlsruher Wettbewerb für die Interpretation zeitgenössischer Musik 2013, bei den Internationalen Akkordeonwettbewerben Klingenthal und Castelfidardo 2011 und beim Deutschen Hochschulwettbewerb 2010. Olivia Steimel war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Artist in Residence am Banff Centre (Kanada). Sie absolvierte ihre Studien bei Stefan Hussong (Diplom, Hochschule für Musik Würzburg), Mike Svoboda (Master für zeitgenössische Musik, Hochschule für Musik Basel) und Ivan Koval (Konzertexamen, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar). Seit 2019 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik Würzburg.

Olivia Steimel

Akkordeon

João Carlos Pacheco (*1988) ist ein portugiesischer Musiker, der als Schlagzeuger tätig ist. Daneben arbeitet er als Komponist und realisiert interdisziplinäre Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern. Er hat in Espinho, Porto, Lisboa und Basel bei Professoren wie Pedro Carneiro, Miquel Bernat, Christian Dierstein und Erik Oña studiert. Er setzt sich aktiv mit Neuer Musik auseinander und hat mit Komponisten, unter anderen mit Si- mon Steen-Andersen, Jorge Sanchez-Chiong, Erik Oña, Gary Berger, Vinko Globokar, Phillipe Manoury, Peter Maxwell Davies, Vitor Rua, António Pinho Vargas und Emannuel Nunes gearbeitet. João Carlos hat sich leidenschaftlich der Kammermusik ver- schrieben und war Gründungsmitglied des Ensemble MpMp. In

späteren Jahren schloss er sich dem Ensemble of Nomads an und kollaborierte mit dem Ensemble Lunaire. Neben der Arbeit in Formationen hält er auch Solo- Projekte und arbeitet mit verschiedenen anderen Projekten als Freelancer. Während der Entwick- lung und Interpretation seiner multidisziplinären Arbeiten kollaborierte er mit Institutionen wie am

Lucerne Festival, ZeitRäume Biennal und am Theater Basel.
Preise (Auswahl): Junge Ohren Preis; Prémio Jovens Músicos RTP; Best Bachelor ESMAE 2010; ’’Tum-pa Tum-pa’’; Best Master Arbeit 2015 Musik Akademie Basel.

Festivals (Auswahl): Lucerne Festival, Zeiträume Biennal Basel, IMPULS - Graz, Darmstadter Fe- rienkurse Fur Neue Musik, ManiFeste IRCAM, Contemp+ Maastricht, Tages Für Neue Musik Würzburg, Cistermúsica, Festival Próximo Futuro FCG, Dias de Música Electroacústica. 

João Carlos Pacheco

Perkussion

Die deutsch-vietnamesische Mezzosopranistin Anne- May Krüger wurde in Berlin geboren und studierte in Leipzig und Karlsruhe, sowie bei Rudolf Piernay. Gastverträge verbanden sie mit der Staatsoper Stuttgart, dem Oldenburgischen Staatstheater, dem Theater Augsburg und dem Nationaltheater Mannheim. In der Spielzeit 2012/13 gastierte sie am Theater Basel als Volpino in Joseph Haydns Lo Speziale. 2012, 2013 und 2016 war sie beim Lucerne Festival mit Musiktheatern von Michel Roth, Alfred Zimmerlin, Mike Svoboda und Michael Wertmüller zu Gast. Engagements führten sie weiterhin zu internationalen Festivals wie

Wien Modern, MaerzMusik (Berlin), Contempuls (Prag), u.a.
Anne-May Krüger ist Mitglied des Ensembles aequatuor und arbeitete u.a. mit den Formationen ensemble recherche, Ensemble Phoenix Basel, Ensemble Ascolta, Ensemble SoloVoices und dem Mike Svoboda Ensemble, sowie mit Regisseuren wie Georges Delnon, Massimo Rocchi und Joachim Schlömer. Zahlreiche Werke u.a. von Hans Tutschku, Kurt Schwertsik, Mike Svoboda, Karola Obermüller/Peter Gilbert und Michel Roth entstanden eigens für sie.
Anne-May Krüger erhielt Stipendien des Forum Neues Musiktheater und des Richard-Wagner- Verbands, sowie Projektstipendien der Akademie Schloss Solitude.

Anne-May Krüger

Mezzosopran